Die ersten Wochen in der Schule

skal-Erste-wochen-WhmEinschulung66_13_09_2012Mit dem ersten Schultag ändert sich so einiges im Leben einer Familie. Das fängt schon an beim Weg dorthin und in das Klassenzimmer. Konnte Mama im Kindergarten ihren Sohn oder ihre Tochter noch bis zum Garderobenplatz begleiten und dann persönlich der Erzieherin in die Hand drücken, sollen die Kinder von nun spätestens an der Eingangspforte verabschiedet werden. Auch ist man im Kindergarten wohl behütet und bestens informiert über alle Abläufe. In der Schule erfahren Eltern nur noch das, was das Kind erzählt, und das ist oft spärlich. Das muss aber in keinem Fall schlecht sein. Als Eltern muss man sich damit abfinden, dass man nun nicht mehr alles weiß. Bei wirklichen Problemen werden Lehrer die Eltern kontaktieren und als Mutter oder Vater hat man zu jeder Zeit die Möglichkeit, mit Lehrern zu sprechen. Viele Grundschullehrer bieten an, dass man über ein kleines Mitteilungsheft kommuniziert. Papa kann also auch der Schule schreiben, dass der Sohnemann heute vielleicht ein bisschen aufgeregt ist, weil Oma zu Besuch kommt, wenn er das für wichtig hält.

…der neue Alltag…

Für den neuen Tagesablauf sollte man sich nicht zu viel vornehmen, denn neben Schule und Hausaufgaben muss noch genügend freie Zeit bleiben, um zu faulenzen, auf den Spielplatz zu gehen und Freunde zu treffen. Je nachdem ob das Kind nach der Schule nach Hause kommt oder in eine Betreuung geht, müssen Eltern nun geeignete Zeitfenstern finden, in denen am besten Hausaufgaben gemacht werden können. Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, finden die Familien erst mit der Zeit heraus. Manche Kinder machen diese bereits im Hort, manche nur zu Hause und am besten gleich im Anschluss. Wichtig ist, dass der Arbeitsplatz ruhig und ordentlich ist, so dass der Schüler nicht abgelenkt wird.

…auf manches sollte man jetzt verzichten…

Zu Kindergartenzeiten konnte hie und da mal ein Auge zugedrückt werden, und so durften die Kinder auch manchmal abends länger aufbleiben. Schüler aber sollten ausgeschlafen und ausgeruht sein, und auf Ausnahmen von früher sollte man eher verzichten. Zehn Stunden Schlaf braucht in etwa ein Sechsjähriger. Ohne diese erholsame Nachtruhe wird er in der Schule unkonzentriert sein und dem Stoff nur mühsam oder schlecht folgen können. Tut sich ein Kind abends schwer mit dem Einschlafen, so sollte man jetzt früher mit dem Abendprogramm beginnen und gegebenenfalls zum Beispiel auf Fernsehen verzichten. Nicht selten berichten Eltern, dass ihre Kinder entspannter sind ohne die Lieblingsserie am Abend.

Auch wenn der neue Lebensabschnitt mit einem Schulkind so manches auf den Kopf stellt und einige Dinge etwas penibler eingehalten werden sollten, so ist das alles kein Hexenwerk und schon in wenigen Wochen gehört der neue Lebensabschnitt zum Alltag. (vk)

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