Die Pharaonen sind zurück

Ägypten-Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen wieder geöffnet

Nach einer mehrwöchigen Umbaupause stoßen die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) das Tor zum Reich der Pharaonen wieder auf. Die beliebte Sonderausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ ist seit dem 1. Oktober 2017 dauerhaft im Museum Weltkulturen D5 zu sehen. 

Die einladende Atmosphäre der Präsentation und die Schwerpunkte des Rundgangs sind geblieben. Allerdings mehr als ein Viertel der insgesamt rund 500 Ausstellungsstücke wurde ausgetauscht. Die Sammlung altägyptischer Kunst und Kultur an den rem ist in den letzten Jahren durch Schenkungen und Leihgaben stetig gewachsen. Ende 2016 kam beispielsweise die kostbare Objekte umfassende Sammlung Doetsch-Amberger aus dem Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum als Dauerleihgabe nach Mannheim. Zahlreiche Neuzugänge können jetzt erstmals bestaunt werden. 

„Die Gäste können in jedem Bereich viele neue Kostbarkeiten entdecken. Der erneute Besuch lohnt sich also und hält Überraschungen bereit.“, ist sich Kuratorin Dr. Gabriele Pieke sicher. „Aber auch auf unsere Publikumslieblinge muss niemand verzichten. So ist die originalgetreue Inszenierung der reich verzierten Sargkammer des Sennefer nach wie vor fester Bestandteil der Ausstellung. Auch der Entdecker-Raum wird weiterhin für strahlende Kinderaugen sorgen. Hier erhalten die jungen Besucher einen spielerischen Zugang zur Hochkultur am Nil.“   

Bereits mehr als 185.000 Besucher haben sich die Ausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ seit der Eröffnung angesehen. „Die anhaltende Begeisterung der Besucher zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, das faszinierende Thema Ägypten nach Mannheim zu holen und in den Reiss-Engelhorn-Museen fest zu verankern“, betont rem-Generaldirektor Prof. Dr. Alfried Wieczorek. „Auch in Zukunft dürfen sich Kinder, Erwachsene und Schulklassen auf immer neue Einblicke freuen. Geplant sind neben dem Austausch von Objekten auch ergänzende Kabinett-Ausstellungen zu wechselnden Themen.“ 

Mit außergewöhnlichen Exponaten und aufwändigen Inszenierungen illustriert die Schau „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ wichtige Aspekte wie das Alltagsleben an den fruchtbaren Ufern des Nils, die Stellung des Pharaos und seines Beamtenstaates, den aufwändigen Totenkult sowie die weitverzweigte  Götterwelt. Sie  spannt den Bogen von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr. über das Alte, Mittlere und das Neue Reich, die ptolemäisch-römische Epoche bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr.

www.rem-mannheim.de

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