Durchs wildromantische Mühlental

Wo die Weschnitz rauscht

Öffentliche Sechs-Mühlen-Tal Führung am Samstag, 5. August. Es geht durch das wildromantische Weschnitztal mit seinen sechs Mühlen, heute z.T. Kulturdenkmäler, wobei die Gründung der „Unteren Hildebrand Mühle noch im Dunkeln liegt. Geopark-Führer Franz Piva nimmt die Teilnehmer mit auf seiner Zeitreise durch die Geschichte der Franken mit der Gründung des Dorfes „ Winnenheim“

Bekannte Weinheimer, die einst Mühlen im Tal besaßen, darunter solche Persönlichkeiten wie Karl Rabenhaupt, Thomas Büdinger, Baron Wambolt oder Müller Goos, der dem Marktplatz-Denkmal Modell stand, sind ein Thema. Von Freischärlern, Räubern und der Hölzerlipsbande, die hier hauste und vom Wachenberg ein alter Vulkanschlot, ist die Rede.

Für weitere Höhepunkte sorgt in der „Oberen Hildebrandmühle“ Wolfgang Fuchs,  er  informiert, damit die Neuzeit nicht zu kurz kommt, von der Wasserkraft zur heutigen, aktuellen Stromerzeugung. Die „Untere Fuchs`sche Mühle“ mit Armin Krichbaum zeigt echte Raritäten, eine Wasserturbine mit einem Deutz Dieselmotor, beide aus dem Jahr 1937 und die in Deutschland einzige noch existierende Öl- Mühle in dieser Ausführung aus dem Jahr 1927. Der Rückweg führt abseits der Straße über den „Unteren Heckenpfad“, entlang am rauschenden Wasser der Weschnitz, hier liegen die Mühlen wie im Dornröschenschlaf und lassen die Geschichte der Müller wieder lebendig werden.

 

Öffentliche Führung: Samstag, 5. August 2017 

Treffpunkt : Vorplatz Peterskirche, 14 Uhr – Dauer der Exkursion ca. 3 Stunden

Kosten: 8.- pro Person – Schulkinder bis 13 Jahre 4.-

Bitte rechtzeitig anmelden! Buchbar über Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. Telefon 06201-874450 oder E-Mail: tourismus@weinheim.de

 

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