Erziehen ohne Auszurasten. Gewonnen haben:

McCraith_Erziehen ohne auszurasten_300dpi_cmyk.5cm 30 Tage kein lautes Wort. Ob das klappt?

Die Sache mit dem (An-)Schreien. Das ist wirklich so eine Sache. Niemand möchte angeschrien werden. Und eigentlich wollen wir auch niemanden anschreien. Wenn nur nicht der zehnte umgekippte Becher Milch wäre. Oder die Lieblingspuppe der Tochter, die in der Toilette versteckt wurde … Eltern die ihre Kinder anschreien, schämen  sich anschließend schrecklich. Denn: anschreien ist es nicht viel besser, als eine körperliche Züchtigung. Worte und Lautstärke können ebenso verletzen – und bleiben leider ebenso im Gedächtnis haften.

Als meine Kinder klein waren und mein Sohn eine richtig wilde Phase hatte, war ich manchmal am Sonntagabend heiser. Worum es genau ging, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich waren wir bereits 7 Stunden auf dem Spielplatz und ich wollte unbedingt nach Hause … Komischerweise hatte ich das völlig vergessen. Das mit dem Heisersein. Seit ich mit den Kindern diskutieren kann, habe ich es anscheinend nicht mehr nötig laut zu werden (die frühen Morgenstunden, wenn alle in die Schule müssen und niemand aufstehen will, leider ausgenommen!).  Aber beim Schmökern des neu erschienenen Ratgebers von Sheila Mccraith fielen mir diese unschönen Szenen wieder ein.

Das 30-Tage-Programm

30 Tage – so hatte sich die amerikanische Bloggerin und 4-fache Mutter  – vorgenommen, nicht zu schreien. Sie nennt es die „Orange-Rhino-Challenge“. Das klingt für nüchterne deutsche Ohren erst mal übertrieben-amerikanisch. Aber: Das im Trias-Verlag erschienene Buch ist tatsächlich eine gelungene Mischung aus dem unterhaltsamen Einblick in das turbulente Familienleben der Autorin, aus hübsch aufbereiteten Ratgeber-; Tipps-,  und Notizenseiten und wiederkehrenden Erkenntnissen zum Thema Ausrasten, in denen man sich (leider) tatsächlich wiedererkennt. Und am Ende des „Orange-Rhino-Programms“ ist zumindest eine Sache sicher: Wir können das Schreien unterdrücken. Wir müssen es nur üben. Die Signale erkennen und rechtzeitig reagieren.  Und das, was sich Sheila Mccraith für ihre Kinder wünscht, nämlich, dass sie sich, wenn sie sich an ihre Kindheit erinnern, sagen: „Ja, meine Eltern haben mich geliebt und ihre Liebe habe ich öfter gespürt als ihren Zorn“, finde ich einen sehr guten Wunsch.

 

Mehr zu Sheila Mccraith und ihr Anti-Schrei-Programm unter: theorangerhino.com

Die glücklichen Gewinner sind: Sabine Rath, Sandra Pfisterer,  Agnes Willnauer-Ebert und Alexandra Schrader. Die Glücksfee hat diesmal leider nur Mütter erwischt. Es haben aber, wie wir gesehen haben, auch sehr viele Papas mitgemacht … wir hätten das Buch gerne an jede/n von euch verlost! Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. 

 

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16 Kommentare

Das Buch klingt sehr interessant!

Würde das Buch sehr gerne gewinnen und versuche mal mein Glück

würde das interessante Buch gerne gewinnen

Dieses Buch zu gewinnen würde mich wirklich sehr freuen; erkenne ich mich doch in dem in dem kleinen beschriebenen Ausschnitt bereits wieder….

Aaaaaaaaaaaaaahhhhhhh!

Ich habe Interesse an dem Buch.

Vielleicht könnte ich beim Durchlesen gute Ideen gegen Unarten von…. gewinnen!

Liest sich interessant, besonders wenn man selbst das eine oder andere Erziehungsproblem lösen muß.

ich würde gern gewinnen

Das wäre perfekt für unsere fünf daheim

Das würde ich sehr gerne lesen und ausprobieren……

AHHHHHHHHHHHHHHH 😀 so mein kleiner Ausraster

hört sich interesant an

genau dieses Buch brauch ich

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