Knapp 40 Dollar kostet es, wenn ich mein Baby in den Arm nehmen will

 

Es geht hier um folgende Situation: Ein Ehepaar bekommt ein Baby. Nicht ungewöhnlich. Das Baby kommt per Kaiserschnitt zu Welt. Leider auch nichts Ungewöhnliches, in den USA findet sich eine Kaiserschnittrate von bis zu 80 Prozent. Und auch dass das Baby gesund und munter zur Welt kommt ist zum Glück nichts Ungewöhnliche

Erst als die Rechnung der Klinik ins Haus flatterte, wird die ganze Angelegenheit unübersichtlich. Knapp 40 Dollar sollte die Familie dafür bezahlen, dass dem Baby nach dem Kaiserschnitt der dringend nötige und von beiden mehr als gewünschte Hautkontakt mit der Mutter ermöglicht wurde.

Hallo?

Wie bitte?

Schlimm genug, dass der Vorgang der Geburt immer stärker pathologisiert wird. Und auch die übrigen Posten der Rechnung sind saftig: Die Stillberatung kommt auf 61.- Dollar und, na klar, der Kaiserschnitt ist auch nicht billig, aber gut, das ist ja nun mal eine Operation.

„I had to pay $39.35 to hold my baby after he was born“

Twitterte der Vater und stellte die Rechnung ins Netz.

Nicht der tatsächliche Hautkontakt hätte die Kosten verursacht, so  das Krankenhaus auf Nachfrage, sondern der Umstand, dass eine zweite Krankenschwester ins Zimmer habe kommen müssen um sicherzugehen, dass dem Baby nichts passiert, wenn die Eltern es direkt nach der Geburt anfassen.

Hallo?

Wie bitte?

Wo führt das hin?

Kostet es bald 67.- Dollar, wenn ich mein Baby nach der Geburt sehen will? Begründung: die Ausleuchtung des Zimmers habe die Kosten verursacht.

Oder 30.- Dollar, wenn ich es stillen möchte? (Begründung … äh uns fällt keine ausreichend absurde ein. Vielleicht: man habe aber schon die Fläschchen bereit gestellt und das war jetzt ganz umsonst?).

Aber okay. Wir verbuchen das jetzt mal unter Satire und schicken den dringenden Wunsch/Rat übers Meer: Kuscheln muss wieder kostenlos werden!

Mit liebevollen Grüßen,

die StadtLandKind-Redaktion

t-online.de/nachrichten/panorama/buntes-kurioses/id_79192224/klinik-stellt-vater-umarmung-seines-babys-in-rechnung.html

 

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