Menschen, die die Welt beweg(t)en

Manche Menschen entschlossen sich, etwas zu verändern, weil sie nicht mehr wegsehen konnten. Andere veränderten die Dinge durch ein Talent oder eine Idee. Dabei waren diese Menschen nicht immer unumstritten. Es waren Persönlichkeiten. Die Stadtbibliothek Weinheim hat eine kleine Auswahl mit passenden Büchern zusammengestellt.

 

Steve Jobs: die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

Mit Begriffen wie Visionär, Despot, Genie mit Hang zum Wahnsinn wurde Steve Jobs beschrieben. Der Autor Walter Isaacson gewann für diese Biografie das Vertrauen des Apple-Mitbegründers und befragte auch viele Freunde und Mitarbeiter. Er beleuchtet die beharrliche  und perfektionistische Seite des Computerdesigners, aber auch die des innerlich getriebenen und privaten Mensches. Gleichzeitig bildet er hier die Firmengeschichte von Apple ab.

 

Jan Caeyers erzählt in Beethoven: der einsame Revolutionär; eine Biographie
die Geschichte eines Mannes, der zu einer der bedeutendsten und nicht unumstrittenen Persönlichkeiten seines Faches werden sollte und mit seinen Werken noch heute die Menschen berührt. Dabei werden die Netzwerke sichtbar gemacht, die Beethovens Laufbahn beeinflussten. Doch auch die gesundheitlichen Probleme, die ihm zu schaffen machten, werden in dieser Biografie nicht ausgelassen.

Ein umfangreiches Werk, das zu lesen sich lohnt.

 

Astrid Lindgren erschuf Figuren, die sehr vielen Menschen fröhliche Kindheitserinnerungen bescherten und noch immer bescheren.

Birgit Dankert, Bibliothekswissenschaftlerin und Kinderbuchexpertin, zeigt in ihrer Biografie Astrid Lindgren: eine lebenslange Kindheit ein differenziertes Bild der schwedischen Kinderbuch-Autorin, die sich ein Leben lang  für Kinderrechte, Frieden und Gerechtigkeit engagierte.

 

Mit seinen Botschaften fand Jesus bei vielen Menschen Gehör. Eine neue Religion entstand – das Christentum. Doch wer war Jesus bevor es das Christentum gab?

In Zelot: Jesus von Nazaret und seine Zeit zeichnet der amerikanische Islamwissenschaftler Reza Aslan ein Jesusporträt, das nicht so ganz zu dem sanften Hirten passen will. Dabei hat sich Aslan gründlich mit dem Thema beschäftigt. Ein anregendes Buch für historisch und/oder religiös interessierten Leser.

 

Für seine Entspannungspolitik erhielt Willy Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.

Der Journalist Hans-Joachim Noack konnte den umstrittenen Charismatiker jahrzehntelang aus nächster Nähe erleben. Er zeichnet ein eindrucksvolles Lebensportrait in Willy Brandt: ein Leben, ein Jahrhundert mit Erfolgen, Niederlagen und Schwächen dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit.

 

Meine Waffe ist das Wort

Im Kampf gegen Unterdrückung und Unrecht nahm der Bürgerrechtler Nelson Mandela alles in Kauf und wurde schließlich Präsident und Held einer ganzen Nation.

Er hielt etliche Reden. In diesem Werk ist eine Auswahl seiner bedeutendsten Äußerungen, sortiert nach Themen, durch Mitglieder des „Centre of Memory“ der Nelson Mandela Foundation zusammengestellt. Mandelas Denken, sein Mut und sein Humor werden gegenwärtig.

 

Wer waren die Menschen, die gegen eine Diktatur aufbegehrten und auch mit dem Leben dafür bezahlten? In Schluss. Jetzt werde ich etwas tun: die Lebensgeschichte der Sophie Scholl beschreibt Maren Gottschalk einfühlsam den Menschen hinter dem Mythos.  Sie zeigt, wie die Allgegenwart des Regimes selbst intelligente Menschen faszinierte und auch systemkritischer Eltern nichts daran ändern konnten. Ebenso wird eindrücklich der Weg Sophies zur Widerstandskämpferin beschrieben.

 

Diese und weitere Bücher sind zur Ausleihe in der Stadtbibliothek in der Luisenstraße dienstags, mittwochs und freitags 10 bis 18 Uhr, donnerstags 10 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr bereit – und rund um die Uhr online unter stadtbibliothek-weinheim.de

 

 

 

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