Mitmachausstellung „Total genial“

Erfinderwerkstatt! Indoor-Spielplatz! Bildungsstätte!

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel besuchte StadtLandKind die Mitmachausstellung „Total genial“ am ersten regulären Ausstellungstag. Diesmal mit zwei Testkindern. Und, was sollen wir sagen: es war genial. Vorab: ein einziger  Besuch reicht kaum aus, um wirklich alle Mitmachstationen auszuprobieren. Und auch wenn Eltern und Kinder zwischendurch in der Pausenzone zwischen Bällebad, Kletterwand und einer kühlen Limo ausruhen können … es sind einfach unglaublich viele Eindrücke. Glücklicherweise macht „Total genial“ ja bis zum 1. Oktober 2017 in Mannheim Station. Wir können also noch oft wiederkommen!

Los geht es am Eingang mit der Bitte: Schuhe aus! Das gilt auch für die Erwachsenen. Die Kinder bekommen an der Kasse ein Armband mit Strichcode. Im Verlauf der Ausstellung warten immer wieder Stationen, an denen der Code gescannt werden kann. Und ganz am Ende gibt es eine Patenturkunde. Natürlich mit Bild aus dem Automaten.

Doch erst einmal fällt die Wahl schwer: soll zum Auftakt die allererste Autofahrt der Welt simuliert werden? Bertha Benz und ihre Söhne holpern fröhlich von Mannheim zur Großmutter nach Pforzheim und müssen mehrmals unfreiwillig anhalten. Jetzt müssen die Kinder helfen: mal muss der „Motor“ wieder gestartet werden, mal fehlt Kühlwasser … spannend wie das früher war!

Direkt daneben wartet ein merkwürdiges Fahrrad auf die jungen Besucher. Hier geht es, na klar, um die Erfindung des modernen Fahrrads. Die Kinder setzten Kopfhörer auf und schauen gebannt auf die Leinwand. Durch die Drehung des Lenkers können sie sich aktiv an der Entwicklung beteiligen.

„Total genial“ zog 65 000 Besucher in einem Jahr im Grazer Kindermuseum FRida & freD an, jetzt ist die Ausstellung erstmals in Deutschland und wurde durch regionale Erfindungen wie die des Spaghettieises von Dario Fontanella und vielem mehr ergänzt.

Auch für Erwachsene ist der Bereich der „Tüftel-Genies“ (für Kinder ab 8 Jahren) spannend: wie wurde die Brailleschrift erfunden und wie fühlt sie sich eigentlich an? Wie war das noch mal mit der Erfindung des Radios oder dem Prinzip des Röntgens?

Auch der Anfang des Buchdrucks kann hier nachvollzogen werden, dokumentiert sind die Entstehung der Bibel und anderer heilige Schriften. Natürlich kann alles aktiv und interaktiv (und absolut kindgerecht) erforscht und beobachtet werden.

Keine Rumstehen, kein „Psst“, keine Langeweile!

Auf einem Brett liegend lässt sich ein Flug über die Wolken simulieren, in einem holen Baumstamm paddelt man mühsam übers Meer. Zwischendurch staunen die Besucher über Schaukästen, die die Erfindungen von „Nutella“, den Brausebonbons oder Kartoffelchips dokumentieren.

Durch den Pausenbereich (mit Kaffeeautomaten und Snacks für die Eltern) geht es weiter in den Bereich der „Tüftelmäuse“ (für Kinder ab 3 Jahren). Die Mäuse flitzen hier über den Dachboden und stellen ganz schön viel an. Es duftet nach frischem Holz. Natürlich wird auch hier viel erforscht und gebastelt. Es kann aber auch geklettert, gesprungen und geschaukelt werden. Unser absolutes Highlight: die „Komponier-Maschine“. Wie die funktioniert? Probiert es aus! Aber Achtung: direkt daneben steigt die Mäuse-Party samt Konfetti-Bombe!

 

Informationen:

Total genial! Coole Erfindungen vom Faustkeil bis zur Jeans

Öffnungszeiten:

9. April 2017 – 1. Oktober 2017

Di – So (auch an Feiertagen) 11 – 18 Uhr

Kontakt:

Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Weltkulturen D5

68159 Mannheim

Infobüro: 0621  293 31 50

reiss-engelhorn-museen@​mannheim.de

Eintrittspreise:

Erwachsene: 9.-, ermäßigt: 7.-, Kinder: 7.

Mehr unter: rem-mannheim.de

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