Mittelalterlicher Jahrmarkt

Im März ist es wieder soweit: Das Mittelalter hält Einzug in den Herzogenriedpark mit dem alljährlichen Mittelalterlichen Jahrmarkt. Zwischen Wikingern, Kelten und Germanen tauchen die Besucher in eine andere Welt ein. Bei kulinarischen und handwerklichen Künsten laden Beutelschneider, Böttcher, Brillenmacher, Bogenbauer, Buch- oder Bürstenbinder an ihren Ständen auf eine spannende Zeitreise in eine längst vergangene Epoche ein. Alle tragen sie die für das Mittelalter typische Kleidung: Man sieht Reifröcke in prächtigen Stoffen und Häubchen mit Häkelspitze bei den Frauen und Lederkittel oder sogar Eisenrüstungen bei den Herren der Schöpfung. Und auch die Besucher selbst, viele im medievalen Gewand, werden zur Sehenswürdigkeit dieses großen Spektakels.

Neben Gewandschneidern, traditionellen Schuhmachern, einem Lederpunzierer, einem Schmied, einem historischen Brillenmacher, Marketenderinnen und Töpfern freuen sich die Besucher in diesem Jahr wieder auf Achim Häfner, den „Falkner der Herzen „, dessen Tiere man hautnah betrachten kann: Uhus, Falken und Bussarde, die bei den vielen Kids, die die Schauen gespannt verfolgen, den Atem stocken lassen, wenn sie fünf Zentimeter über deren Köpfe segeln. In diesem Jahr gibt es aber auch viele neue Teilnehmer: Zum Beispiel eine Perlenweberei, ein Kerzenmacher, ein Kunstschmied, einen Filzfigurenkünstler, ein Fahnenmaler, ein Scherenschleifer, ein Edelsteinhändler, ein Lehr-Steinmetz – und außerdem gibt es Schaufechter.

Zusätzlich mischen Ritter, Hexen und der berüchtigte Rebasius Funkenflug den Markt auf. Neben der Baumfee, der Wahrsagerin und einem Edelsteinwagen mit echten Schätzen wird es auch wieder viel lagerndes Volk geben: Dies sind Mittelalterbegeisterte, die auf dem Markt ihre Zelte aufschlagen und dort auch die Nächte verbringen. Sie machen Feuer, wenn es kalt wird und singen gemeinsame Lieder. Die Freien Franken, der Clan of Glencaim & die Krieger der Steppe haben Zelt und Liege schon gepackt.

Kleine Ritter aufgepasst: Sie dürfen sich nicht nur im Bogenschießen versuchen, sondern auch im Speerwerfen. Spannendes gibt es auch beim Kinderschmied, beim Kindersteinmetz, der Märchenerzählerin, beim zeitgerecht handbetriebenen Holzkarussell, beim Klassiker Kinderschminken und beim Seiler, der junge Recken und Maiden in die Seilereikunst einführt. Neu dabei im Jahr 2018: Narrenkai, der Gaukler.

Stimmungsvoll geht es so in entspannter, uriger Atmosphäre in die Abendstunden mit einer imposanten Illumination aus Laternen und hunderten von Kerzen.  Dazu gibt es wie im letzten Jahr traditionelle Musik der Gruppe Tarranis. Außerdem neu auf der Musikbühne: Saltatio Draconuim, die mit Sackpfeifen und selbstgebauten trommeln bekannte Mittelaltersongs, aber auch Eigenkompositionen spielen.

Und da all’ das bekanntlich Hunger macht, ist auch für Verköstigung gesorgt: Mit orientalischen Früchten, morgenländischem Gemüse, Grillfleisch, Rahmflecken und Hanffladen werden die Mittelalter-Fans regelrecht verwöhnt. Auch der Bierbrauer ist vertreten und schenkt ein eigens für den Markt gebrautes Helles aus.

Öffnungszeiten:
Freitag 15 bis 21 Uhr, Samstag 11 bis 21 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 6.- €, Jahreskarteninhaber, Begünstigte & Gewandete: 4.- €, Kinder unter Schwertmaß haben freien Eintritt!

Freitag, 16. März, 15 Uhr bis Sonntag 18. März, 18 Uhr

Herzogenriepark

 

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