60 Mannheimer Kinder erhalten Schulranzen

Kein Kind soll ohne Schulranzen bleiben, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie – darüber sind sich alle einig. „Die Spende ermöglicht den Mannheimer Kindern einen gelungenen Start in den Schulalltag“, betont Diakonie- Direktor Michael Graf und bedankt sich im Rahmen eines Spendentermins beim Deutschen Kinderhilfswerk und deren Regionalvertreter Ralf Göttert. Rund 60 hochwertige Marken-Schulranzen gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel, wurden durch die Schulranzenaktion an Kinder aus einkommensschwachen Verhältnissen weitergegeben. Ein dankenswertes Gesamtpaket, das sich pro Stück auf 300 Euro belaufen würde. „Eine Summe, die sich nicht jede Familie leisten kann“, so Göttert vom Deutschen Kinderhilfswerk.

Jedes fünfte Kind in Armut

Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerks soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen einen guten Schulstart ermöglichen. Denn, der erste Schultag ist für jedes Kind ein besonderes Ereignis. Für einkommensschwache Familien bedeutet er jedoch eine außerordentliche finanzielle Belastung: Die erste Schulausstattung muss bezahlt werden. Derzeit ist jedes fünfte Kind in Deutschland von Armut betroffen, auf konstant hohem Niveau.

Die jährlichen Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerk ist eine unbürokratische und niedrigschwellige Hilfe Familien, denen es an elementaren Dingen des Alltags und bei der Versorgung der Kinder geht, zu helfen. Dabei wurden bisher über 24.000 Schulranzen im Wert von mehr als vier Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Die Schulranzen sind mit Utensilien wie einem Turnbeutel, Federmappe, Stiften und Schreibmaterialien gefüllt.

8. April 2021

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