StadtLandKind. | Ausgabe 1/2016

34 Serie Sport: Schwimmen zu können ist kein Luxus, sondern lebens- wichtig. Das sehen auch im- mer mehr Eltern so, und so machen sie sich auf die Suche nach dem passen- den Schwimmunterricht. Ein Verein? Eine private Schwimm- schule? Oder selber sonntags im Hallenbad üben und dann einfach das Seepferdchen ma- chen? Aber kann das Kind dann wirklich schwimmen? „Nein!“, stellt Schwimmtraine- rin Carina von Berlepsch klar. „Die Kontinuität ist wichtig, damit ein Kind wirklich sicher im Wasser ist und sich zur Not auch selbst retten kann.“ Wir haben uns mit Sydney Hafner unterhalten. Sydney ist 8 Jahre alt und geht in die 2. Klasse. Schwimm- unterricht hat sie, seit sie drei Jahre alt ist. Seit über einem Jahr kommt Sydney in die Schwimmschule Flip- per. Dafür fährt ihre Mutter jede Woche aus Lambsheim in der Pfalz nach Heidelberg. Sie ist überzeugt: der weite Weg und der Zeitaufwand lohnen sich. Sie selbst habe erst mit 14 Jahren schwimmen gelernt und bis heute großen Respekt vor dem Wasser. „Das war eindeutig zu spät“, sagt Carolin Hafner. Sydney dagegen schwimmt wie ein Fisch im Wasser, taucht, springt, turnt und vor allem: hat keine Angst vor dem Wasser, sondern Spaß. Hallo Sydney! Danke dass du heute extra ins Schwimmbad gekommen bist. Was gefällt dir denn besonders gut am Schwimmen? Das Wasser. Das ist soooo schön. Und gefällt dir auch etwas nicht am Schwimmen? In meiner alten Schwimmschule haben wir immer Spiele gespielt, das mochte ich nicht. Zum Beispiel: „Wer hat Angst vorm weißen Hai.“ Da muss- te man immer ganz schnell durchs Be- cken schwimmen, um nicht erwischt zu werden. Das war blöd. Und welche Schwimmstile machen dir am meisten Spaß? Einfach alles. Schwimmunt kein Luxu ist

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