Frühe Entdeckerlust begleiten und entfalten

Der städtische Schülerhort an der Pestalozzi-Grundschule wurde in der vergangenen Woche zum zweiten Mal als ein “Haus der kleinen Forscher“ von der gleichnamigen Stiftung zertifiziert. Der Schülerhort erhielt aufgrund seines anhaltenden Engagements bei der Förderung früher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik erneut die offizielle Plakette.

„Mit dem Haus der kleinen Forscher leistet der Schülerhort einen wertvollen Beitrag in der frühkindlichen Bildung und zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit in Weinheim“, freuten sich Andreas Salewski und Sarah Kinkel vom Amt für Bildung und Sport über die Auszeichnung. Forschen und Experimentieren gehört im Schülerhort zum Alltag der Kinder. Die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der Einrichtung bilden sich regelmäßig fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer täglichen Entdeckungsreise kompetent zu begleiten. Möglich wird dies durch die gemeinsame Initiative des Südwestmetall-Netzwerkes Rhein-Neckar und der gemeinnützigen Stiftung “Haus der kleinen Forscher“.

Begonnen hat alles vor einigen Jahren mit einer Forscherecke und einer Experimente-AG. Die Kinder können dort spannende Naturphänomene entdecken und zugleich fördern die Erzieherinnen und Erzieher mit dieser wichtigen Arbeit die Neugier und Begeisterung der Kinder für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

„Wieso kann ein Flugzeug fliegen?“, „Wie machen die Bienen Honig und wie kommt er in ein Glas?“, „Wie funktioniert eine camera obscura?“ Solche und ähnliche Fragestellungen der Kinder waren oft der Ausgangspunkt von spannenden Forschungsprojekten, die im Schülerhort Pestalozzischule gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurden und diese dazu anregten, sich intensiv mit naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen und dabei neue Dinge zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln.

Dabei war es nicht immer wichtig, Dinge zu Ende zu bringen, sondern im Tun Bestätigung zu finden, Erkenntnisse zu gewinnen und Freude am Entdecken und Ausprobieren zu entwickeln, wie Michael Stiller, Leiter des Schülerhortes, erläuterte. In den Forscherstunden würden zudem weitere Kompetenzen gefördert, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Hierzu gehören Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

 

24. Januar 2018

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