Nachhaltig schenken und feiern

Merry green Christmas!

Weihnachten mal anders. Ohne Berge von Geschenkpapier, einem Baum, der schon nadelt, wenn wir ihn schmücken, der Gans aus dem Diskounter und viel zu viel Zeug, das niemand braucht. Stimmungsvoll feiern wir natürlich trotzdem. Es duftet auch ganz wunderbar nach Gewürzen, die wir ganz unbesorgt verwenden, weil sie nach Frieden schmecken und Geschenken, die uns nicht nur freuen, sondern auch mit Sinn erfüllen.

Zeit statt Zeug

Waldluft statt Parfüm, Kochabend statt Kochbuch, Wandern statt Wein und Rückenmassage statt Schal … nur einige der originellen Ideen der Plattform zeit-statt-zeug.de. Sehr sympathisches Projekt der Agentur Scholz und Volkmer aus Wiesbaden! Am besten gefällt uns: Krötenretten statt Ledermäppchen. We like!

Eine Bienenpatenschaft schenken

Eine süße Idee! Summ, summ summ … damit das noch lange so bleibt, verschenken wir dieses Jahr statt Pralinen eine Bienenpatenschaft. Einmal im Jahr erhält der Beschenkte ein Glas Honig „seiner“ Bienen und eine Übersicht, wie sich „sein“ Volk so entwickelt. Nicht nur ein süßes, sondern auch ein sinnvolles Geschenk, das dazu beitragen kann, den lebensnotwendigen Fortbestand der Bienen zu erhalten.

Hier können Bienenpatenschaften erworben und verschenkt werden:

  • Der Verein Mellifera bietet eine Bienenpatenschaft für 35,– Euro im Jahr an Der Honig hat Demeter-Qualität. mellifera.de
  • Auf bienenpatenschaft.info/bienenpatenschaft kann für 49.- Euro im Jahr eine Bienenpatenschaft erworben werden.  Drei Gläser Honig vom „eigenen“ Volk wird dem Paten pro Jahr  gemeinsam mit der Patenschaftsurkunde CO2-neutral direkt nach Hause geschickt. Monatlich wird der Pate/die Patin mit E-Mails und Fotos über den  Entwicklungsstand des eigenen Bienenvolkes auf dem Laufenden gehalten, es gibt Rezepte mit Honig und Bastelideen. Wer möchte, kann seineBienen auch persönlich besuchen.
  • Als Bienenretter-Pate kann man unter bienenretter.de/pate/ doe Patenaschaft für ein Volk übernehmen und die  die Arbeit des Bienenretter Bildungs- und Ökologieprojekts unterstützen.
  • Auf bienenpate.de werden kleine und große Bienenpatenschaften angeboten. Der Pate/die Patin erzält als Dank für seine Patenaschaft Honig je nach Angebot aus der Ernte eines Jahres. Dazu eine Urkunde über den Bienenstock, die Bienenkasten-Nummer und den voraussichtlichen Standort. Das betreffende Bienenvolk wird mit dem Namen der Paten gekennzeichnet. Nach Anmeldung können die Bienen ab dem 01. August des jeweiligen Jahres besucht werden. Nach der Honigernte findet ein Bienenpatentreffen statt. Jeder Bienenpate ist herzlichst dazu eingeladen.

Conflictfood – So schmeckt Frieden

Ohne es zu wollen und zu wissen unterstützen wir Kriege, Armut und Ausbeutung mit jedem Griff ins Supermarktregal. Das wollten Salem El-Mogadded und Gernot Würtenberger ändern und gründeten 2015 „Confl ictfood“. Sie reisen in die Konfliktregionen dieser Welt, um dort direkten und fairen Handel mit Kleinbauern zu betreiben. „So bekämpfen wir nicht nur Fluchtursachen an der Wurzel“, sind die beiden überzeugt, „sondern stärken auch die Strukturen vor Ort.“ Im Angebot hat Conflictfood Safran aus Afghanistan, geröstetes Getreide aus Palästina und wildwachsenden Tee aus Myanmar. Mehr unter: conflictfood.com

„einZiegartigen Geschenke“ unterstützen Menschen in Not

Ziegen statt Zeug, Schweine statt Socken oder Nahrungspakete statt Naschkram? Im Onlineshop von Oxfam kann man mit „einZiegartigen Geschenken“ Menschen in Not unterstützen. Zum Beispiel mit dem „Kauf“ einer Ziege die Kleinbäuerinnen im südpazifischen Vanuatu. In Vanuatu bedroht die Klimakrise die Ernährungssicherheit der Bevölkerung, da der Meeresspiegel ansteigt und extreme Wetterereignisse zunehmen, was die Verfügbarkeit von Wasser und die Produktivität der Landwirtschaft beeinträchtigt. Geschenke für Menschen, die schon alles haben – und gleichzeitig für die, die nichts haben. (Die Geschenke sind als Spende steuerlich abzugsfähig.) Mehr unter: unverpackt.oxfam.de

Ökologisch unbedenkliche Weihnachtsbäume gibt es hier: robinwood.de

Mieten statt wegwerfen

Auf weihnachtsbaumfreunde.de, greentree.at oder rent-a-plant.de kann man Weihnachtsbäume mieten. Denn: Jedes Jahr zu Weihnachten werden Millionen Tannenbäume gefällt. Nachhaltig ist anders! Das können wir doch besser. Manche der Baum-to-rent-Anbieter bringen den Baum nach Hause und holen ihn auch wieder ab.

 

 

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