Start der großen „Eiszeit-Safari“-Ausstellung verschoben

Wie sah es in Deutschland vor 35.000 bis 15.000 Jahren aus? Welche Tiere lebten in dieser Zeit und wie war der Alltag der Menschen? Diese und andere Fragen beantwortet vom 18. April 2021 bis 13. Februar 2022 die Erlebnisausstellung „Eiszeit-Safari“. Sie erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Welt der letzten Eiszeit aus einer überraschenden Perspektive: der eines Zeitreisenden von heute. Kinder und Erwachsene erfahren beispielsweise, was und wie die Menschen jagten und kochten oder welche Kleidung sie trugen. Auge in Auge stehen sie Mammut, Wollhaarnashorn, Steppenbison und Höhlenlöwe gegenüber.

Der eigentlich für September 2020 geplante Start der Ausstellung verschiebt sich aufgrund der Coronavirus-Krise auf den 18. April 2021.

Zur Begründung schreibt das Museum:

„In Zeiten von Corona stehen Museen vor besonderen Herausforderungen. Zwar haben die Häuser der Reiss-Engelhorn-Museen nach wochenlanger Schließung wieder geöffnet, aber der laufende Betrieb unterliegt weiterhin zahlreichen Einschränkungen und Auflagen. Generaldirektor Prof. Dr. Alfried Wieczorek freut sich über die Besucherinnen und Besucher, die seit der Wiedereröffnung die teils jahrtausendealten Originale von Angesicht zu Angesicht bestaunen. „Bei aller Begeisterung und Freude über den wiedergewonnen Kulturgenuss beobachten wir jedoch auch, dass die Menschen zurückhaltend sind und diese Vorsicht wird sicher noch eine Weile anhalten. Glanzvolle Eröffnungen mit hunderten von Gästen und der enge Austausch bei Führungen von Schulklassen und Erwachsenen sind auf absehbare Zeit leider nicht möglich. Deswegen haben die Reiss-Engelhorn-Museen sich schweren Herzens dazu entschlossen, ihr Ausstellungsprogramm umzustellen. Wir brauchen Planungssicherheit bei Projekten, denen aufwändige und jahrelange Vorbereitungen zugrunde liegen.“#

Mehr unter: rem-mannheim.de

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