„Trans Lucent“ fährt zum 5. Tanztreffen der Jugend nach Berlin

Das Jugendtanzprojekt „Trans Lucent“ von Gary Joplin wurde als eine von sechs Produktionen zum diesjährigen Tanztreffen der Jugend nach Berlin eingeladen!

Damit haben die Projektbeteiligten die Gelegenheit, diese erfolgreiche Arbeit im Herbst 2018 auch im Haus der Berliner Festspiele vorzustellen. Das Festival findet dann vom 21. bis 28. September bereits zum fünften Male in der Hauptstadt statt.

Das Tanztreffen der Jugend ist eine der bedeutendsten Werkschauen zeitgenössischen Jugendtanzes auf Bundesebene. Als gemeinsam geförderte Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Berliner Festspielen besteht das Festival seit 2014. Die Aufführungen werden flankiert von einem Workshop-Programm und Diskussionsforen. Junge Nachwuchstalente aus dem Bereich Tanz erhalten dadurch die Chance, im Austausch mit Gleichaltrigen und erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern ihre Talente zu entwickeln.

In „Trans Lucent“ begeben sich 18 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren mit den Choreografen Gary Joplin und Wiebke Hofmann auf eine Reise zu ihren Wurzeln. Zum Klang live gespielter japanischer Taiko-Trommeln wird auf rituell anmutende Weise den Ahnenlinien nachgespürt. Geschichten von Kriegserlebnissen, besonderen Momenten des Lebens oder erstaunlichen Begebenheiten werden erzählt und werfen Fragen über Identität, Herkunft und Gemeinschaft auf. „Trans Lucent“ feierte seine vielumjubelte Premiere bei der diesjährigen 3. Tanzbiennale in Heidelberg.

Die Einladung nach Berlin ist eine große Auszeichnung für alle Beteiligten, die an dem anspruchsvollen Jugendtanzstück mit seinem insgesamt viermonatigen Probenprozess mitgewirkt haben. Es zeigt wie wichtig es ist, dass sich bereits junge Menschen mit Mitteln des Tanzes – und somit der Kunst – zu den Themen, die sie bewegen, ausdrücken können und diese erobern.

Foto „Trans Lucent“ (Sebastian Bühler): Marlene Klodwig, Lukas Kirsch, Diana Ionescu, Max Suhr, Stella Macha, Hannah Van Santfliet, Daniela Schendel, Michelle Friedrich

24. Mai 2018

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