Können wir unseren Augen trauen? „Unsichtbare Welten“ in den REM

Ende Mai begann offiziell die Laufzeit der neuen Mitmach-Ausstellung „Unsichtbare Welten“ in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Pressevertreter (und sehr viele Kinder) durften vorab schon durch die Ausstellung schlendern (oder rennen) und, was sollen wir sagen? MEGA!

Nur der erste Eindruck hat uns so viele spannende, bunte, verrückte Aspekte des Unsichtbaren vor Augen geführt, wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier, aber beim zweiten Besuch nehmen wir unsere Kinder mit.

Die von der Klaus Tschira Stiftung (KTS) geförderte interaktive Ausstellung ist als Erlebnisreise aufgebaut und führt durch acht in unterschiedlichen Farben erleuchtete Pavillons. Jeder Pavillon widmet sich einem Thema: „Ursprung“, „Leben“, „Wellen“, „Gedanken“, „Erde“, „Gehirn“ und „Kosmos“.

Dank ausgefeilter Technik probieren Groß und Klein, was alles sichtbar gemacht werden kann: zum Beispiel winzige Dinge, Töne oder Ideen. Die jungen Besucherinnen und Besucher erleben, wie eine Fledermaus ihren Weg in völliger Dunkelheit findet, und erkennen, wie das Gehirn funktioniert. Sie entdecken, wie winzige Partikel sich vor ihren Augen in Luft auflösen oder wie versteinerte Lebewesen früher ausgesehen haben und Kontinente wandern. Kinder werden selbst zu Forscherinnen und Forschern und probieren aus, was Natur und Menschen entwickelt und erfunden haben, um das Unsichtbare sichtbar zu machen.

Zum Beispiel im Pavillon 1 „Ursprünge“. Unsere ganze Welt setzt sich aus Atomen zusammen. An Mitmach-Stationen können die Kinder Gerüche und die Schwerkraft sichtbar machen. Auch unsere DNA ist ein Thema: Wie verändern unterschiedliche Erdbausteine die Gestalt eines Kaninchens?

Besonders beliebt war an dieser ersten Pre-Opening Pavillon 5 mit dem Thema „Rätsel“. Hier interpretieren die Jungen und Mädchen Fingerabdrücke, entschlüsseln eine Geheimbotschaft und lösen so einen Kriminalfall. Wer Tiere mag, kann sich in eine Fledermaus „Hineinversetzen“ und erfahren, wie es ist, mit Ultraschallwellen zu jagen.

Oder, wie wäre es, wenn wir ein Erdbeben unter unseren Füßen auslösen könnten? Das wäre ganz schön anstrengend (Erfahrungswert).

Wir wollen aber nicht zu viel verraten, es gibt so viel zu entdecken.  Also, auf nach Mannheim! 

Das Begleitprogramm wie Kinderuni, Workshops, Lesenacht, Ferienprogramm für die Sommerferien und auch die Führungen für Familien und Kinder werden regelmäßig auf rem-mannheim.de/kalenderveröffentlicht.

Die Ausstellung ist zweisprachig (Deutsch/Englisch) aufgestellt, da sie als „Reise-Ausstellung“ konzipiert wurde. Übrigens, so nachhaltig wie nur möglich, betonte Museumsleiter Dr. Wilfried Rosendahl. Die Materialien sind zum Großteil recycelt, es wurde auf Holz gesetzt und auf Plastik verzichtet.

Für die Kleinsten gibt es außerhalb der Pavillons ausgewählte Mitmach-Angebote. In der Pausenzone ist Essen und Trinken erlaubt. Die Leseecke und Kletterwand lädt hier alle zum Verweilen ein.

Gruppen und Schulklassen können zusätzliche Workshops buchen und ein Mobil voller Experimente ist als Botschafter der Ausstellung zu Gast an Grundschulen.

Unsichtbare Welten 
22.05.2022 bis 30.07.2023 

Öffnungszeiten + Eintritt
Di – So 11.00 – 18.00 Uhr
montags sowie am 24.12. und 31.12. geschlossen

Preise und Tickets unter: rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/unsichtbare-welten

Fotos: REM Mannheim

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